Einsätze KW9
Am Donnerstagnachmittag, 26.02., wurden wir um 14:34 Uhr zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in einem ortsansässigen Betrieb in die Stuifenstraße alarmiert. Zur Unterstützung im Rahmen der Überlandhilfe war ebenfalls die Feuerwehr Freiberg am Neckar im Einsatz. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war eine deutliche Rauchentwicklung innerhalb der Produktionshalle wahrnehmbar. Umgehend ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät zur weiteren Erkundung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Im Inneren wurde ein rauchender Temperofen festgestellt. Nach dem Öffnen des Ofens konnte ein stark erhitzter und rauchender Materialwagen als Ursache ausgemacht werden. Der Materialwagen wurde umgehend aus der Halle ins Freie verbracht, um eine weitere Rauch- und Hitzeausbreitung innerhalb des Gebäudes zu verhindern. Durch das schnelle und gezielte Eingreifen konnte eine Brandausbreitung verhindert und größerer Schaden vermieden werden. Abschließend belüfteten wir den betroffenen Arbeitsbereich mithilfe eines Akku-Lüfters, um die Halle vollständig vom Rauch zu befreien. Der Einsatz konnte daraufhin für die eingesetzten Kräfte aus Pleidelsheim zügig beendet werden und endete nach 50 Minuten um 15:24 Uhr.
Am Freitagmorgen, 27.02., wurden wir um 06:38 Uhr im Rahmen einer Nachforderung zur Überlandhilfe nach Murr in die Rudolf-Diesel-Straße alarmiert. Der Einsatz für die Kräfte aus Murr hatte bereits um 05:14 Uhr begonnen. In einem Kühlhaus eines Betriebs, in dem Drehspieße produziert werden, war es zu einem Brand gekommen. Nach unserem Eintreffen begaben sich zunächst vier ausgerüstete Atemschutztrupps aus Pleidelsheim in den Bereitstellungsraum. In enger Abstimmung mit der Einsatzleitung vor Ort lösten wir im weiteren Verlauf die bereits eingesetzten Trupps ab, damit diese ihre Atemschutzflaschen tauschen und sich regenerieren konnten. Anschließend gingen unsere Trupps zur weiteren Brandbekämpfung sowie zu umfangreichen Nachlöscharbeiten in das betroffene Kühlhaus vor. Um auch versteckte Glutnester zuverlässig erreichen zu können, wurde der betroffene Bereich systematisch ausgeräumt. Dabei verbrachten wir brennbares Material sowie die gelagerten Drehspieße schrittweise ins Freie. Die restlichen Spieße wurden im weiteren Verlauf mithilfe eines Kompaktladers aus dem Gebäude transportiert, um eine vollständige Kontrolle und Nachbearbeitung sicherzustellen. Während der langwierigen Arbeiten unter Atemschutz wechselten auch unsere eingesetzten Kräfte mehrfach die Atemschutzflaschen. Nach Abschluss der intensiven Nachlöscharbeiten konnte schließlich auf Filtergeräte umgestellt werden, um die letzten Kontrollen im Gebäude durchzuführen. Nach Beendigung aller Maßnahmen und abschließender Kontrolle der Einsatzstelle konnten wir aus dem Einsatz herausgelöst werden. Der Einsatz konnte daraufhin für die eingesetzten Kräfte aus Pleidelsheim zügig beendet werden und endete nach 5 Stunden und 4 Minuten um 11:42 Uhr.
In der Nacht zum Samstag, 28.02., wurden wir um 02:26 Uhr zu einer gemeldeten eingeschlossenen Person in die Grabenstraße alarmiert. Nach unserem Eintreffen an der Einsatzstelle verschafften wir uns zügig Zugang zur betroffenen Wohnung. Hierzu wurde der Schließzylinder der Tür fachgerecht gefräst, sodass die Tür beschädigungsarm geöffnet werden konnte. Anschließend konnten wir dem Rettungsdienst den Zugang zur Person ermöglichen. Die betroffene Person wurde durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Im weiteren Verlauf unterstützten wir die Einsatzkräfte bei der Tragehilfe und begleiteten den Transport der Person zum Rettungswagen. Währenddessen stellten wir die Einsatzbereitschaft sicher und sicherten den Arbeitsbereich entsprechend ab. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle ordnungsgemäß übergeben und wir rückten wieder ein. Der Einsatz konnte daraufhin für die eingesetzten Kräfte aus Pleidelsheim zügig beendet werden und endete nach 1 Stunde um 03:26 Uhr.


